[MTB] MTB-Rennen 2011

City-Bike-Marathon in München

Der City-Bike-Marathon in München wird von uns immer wieder gerne als erstes Testrennen der Saison gefahren… für eingefleischte Mountainbiker aber Geschmackssache, da er eher an ein Straßenrennen erinnert. Tempobolzen und windschattenfahren ist das A und O auf dem flachen 80km-Kurs durch die Münchner City und das nähere Umland. Wer aus einer Gruppe herausfällt, hat es schwer, sich allein im Wind zu behaupten.

Nach ca. 1,5 Stunden ist Martina Geelhaar leider genau das passiert. Nach der sehr schnelle Anfangsphase war die Kraft verbraucht und sie musste ihre Konkurentinnen ziehen lassen. Trotzdem war sie mit dem Einstieg in die Rennsaison zufrieden. Sie erreichte das Ziel nach 2:39 Stunden als 5. in der Damen-Lizenz-Klasse.

Weniger zufrieden war Alexander Geelhaar mit seinem Ergebnis – es gab nämlich offiziel keines. Aus irgend einem Grund hatte sein Transponder nicht ausgelöst und somit taucht er auch in der Ergebnisliste nicht auf. Rein von der Zeit her fuhr er aber ein recht gutes und schnelles Rennen. Nach eigenen Angaben überquerte er den Zielstrich im Olympiastadion nach 2:13 Stunden im Bereich von Platz 10 in der Lizenzklasse.

Saisonopening beim Bikefestival am Gardasee

Das Bikefestival in Riva am Gardasee gilt unter Mountainbikern traditionell als Saisonopening. Vier Tage lang kann man an verschiedenen Ständen das neueste Material anschauen, fachsimpeln und trifft immer jede Menge bekannte Gesichter. Der Höhepunkt ist dann am Samstag der Bikemarathon. Auch für Martina und Alexander Geelhaar.

Aus Block B startend, gingen beide das Rennen unterschiedlich an. Alexander versuchte gleich nach dem Start den Abstand zu seinen Konkurrenten aus dem vorher schon gestarteten Block A gut zu machen. So entging er dem gefürchteten Stau in den engen und steilen Passagen hinter Arco, bevor es dann auf die breite Teerstraße hinauf nach San Giovanni ging.

Martina ging es etwas ruhiger an, bevor sie dann im Anstieg erst richtig aufdrehte, wo sie auch den ein oder anderen männlichen Mitstreiter stehen ließ. Nur mit den nassen und rutschigen Abfahrten hatte sie so ihre Probleme. Trotzdem war sie sehr zufrieden mit dem Ausgang des Rennen uns beendete die Ronda Piccola (52 km; 1660 hm) auf Platz 26 in 2:58 Stunden.

Alexander fuhr die Ronda Grande mit insgesamt 86,6 km und 2705 hm bergauf. Das Ziel erreichte er ebenfalls zufrieden nach 3:40 Stunden auf Platz 24.

Fränkische-Schweiz-Mountainbikemarathon in Litzendorf

Die Strecke in Litzendorf bestand größtenteils aus Schotterwegen. Im Großen und Ganzen ein relativ flacher Kurs mit nur einigen wenigen Anstiegen. Die hatten es allerdings in sich – giftige Rampen, die nur sehr schwer zu fahren bzw. zu laufen waren. Für einige wurde das Rennen auch eher zu einem Orientierungswettkampf, da sich nach ca. 20 km ein großteil des Fahrerfeldes verfahren hat. Nun war Streckenkenntnis gefragt, wer die nicht hatte, musste sich seinen Weg quer durch den Wald zurück auf den richtigen Kurs suchen.

Ansonsten aber trotzdem eine gelungene und schöne Veranstaltung. Wir Schnaittacher waren auch richtig gut vertreten, nämlich durch Martina Geelhaar, Philipp Klement und Alexander Geelhaar auf der Kurzdistanz und Michael Lang und Andy Zeug auf der Langdistanz.

Hier unsre Ergebnisse:

  1. Platz Martina Geelhaar 1:57 Std / 43 km
    15. Platz Alexander Geelhaar 1:36 Std / 43 km
    102. Platz Philipp Klement 2:01 Std / 43 km
    81. Platz Michael Lang 4:15 Std / 84 km und ebenfalls
    81. Platz Andy Zeug 4:15 Std / 84 km

 

Spessart-Challenge Bad Orb

Das Wetter hätte besser sein können für die Teilnehmer der Spessart Challange, trotzdem standen über 100 Mountainbiker am Start des Bike-Marathons – bei 15 Grad, geschlossener Wolkendecke und Regen. Unter ihnen auch Alexander Geelhaar.

 

Nach dem eher lockeren und neutralen Start durch Bad Orb ging es in den ersten Anstieg, wo sich Alexander Geelhaar mit zwei Mitstreitern gleich vom großen Hauptfeld absetzen konnte. Zu Dritt nahmen sie die Abfahrt in Angriff, wobei es Geelhaar gelang einen Vorsprung von 150 Metern zu den beiden anderen herauszufahren. Die entstandene Lücke nutzend, startete er nun solo durch. Immer am Hinterrad des Führungsmotorads, baute er auf der technisch schwierigen Strecke seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Schon nach 15 km waren es 1:20 Minuten auf die erste Verfolgergruppe, die mittlerweile zu viert unterwegs war.

 

Im weiteren Verlauf konnte er seine Leistung noch steigern. So betrug der Abstand nach gut 2/3 des Rennes bereits komfortable 5 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt konnte er es sich erlauben, etwas raus zu nehmen und das Rennen lockerer zu gestalten. Am Ende siegte er nach einem grandiosen Soloritt durch Regen und Schlamm über 60 km/1400 hm mit einem Vorsprung von über 7 Minuten.

 

Bikefestival Tegernseer Tal

Der Bikemarathon am Tegernsee hat’s echt in sich: auf den Langdistanzen der Strecke C und D wird mit steilen langen Anstiegen und knochenharten Abfahrten nicht gegeizt…

Michael Lang ging über die zweitlängste Distanz (Strecke C mit 68 km/ 2600 hm) an den Start und holte sich Platz 12 in der U23-Klasse.

Franken-Bike-Marathon in Trieb/Lichtenfels

Der Franken-Bike-Marathon in Trieb zählt zu den schönsten Mountainbike-Marathons der Gegend. Er ist bekannt für seinen hohen Anteil an Singletrails und seine interessante und abwechslungsreiche Streckenführung. Aus diesem Grunde nahmen auch in diesem Jahr wieder einige Mountainbiker des RC Schnaittachtal daran teil.

Den größten Erfolg erzielte Alexander Geelhaar und holte sich den ersten Sieg dieser Saison. Über die Langdistanz von 80 km gewann er die Altersklassenwertung souverän mit 7 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und sogar 24 Minuten vor dem Dritten. Und das, obwohl er während des Rennens noch einen Platten hatte.

Michael Hendl erreichte auf der Mitteldistanz über 40 km Platz 7. Reinhard Wieland überquerte den Zielstrich ebenfalls nach 40 km als 32ster. Peter Hendl ging im 20km-Rennen an den Start und wurde dort 45ster.

Sella Ronda Hero

Bei der zweiten Ausgabe des Südtirol Sellaronda HERO gingen 1500 Biker aus 27 Ländern, von Australien über die USA bis nach Argentinien, an den Start. Zu den Cracks der Disziplin zählte neben Mirko Celestino, Massimo De Bertolis, Mike Felderer, Alexey Medvedev, Johann Pallhuber und Klaus Fontana auch Christof Innerhofer, der radelnde Alpinskiläufer, der den HERO als Heimspiel betrachtet. Angesichts der anspruchsvollen Strecken war das Rennen für die Teilnehmer nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern zunächst einmal ein Kampf gegen sich selbst sein. Mehr als 70 der 1.500 angemeldeten Athleten gehörten zur Elite-Kategorie; zehn von diesen haben wiederum gerade an der Marathon-Weltmeisterschaft 2011 von Montello teilgenommen.

Dieser Herausforderung – dem härtesten MTB Rennen Europas – haben sich Alexander Geelhaar und Ferdl Thiel gestellt, bewältigt und gleichzeitig Top-Platzierungen eingefahren:

  1. Platz: Ferdl Thiel über 50 km in einer Zeit von 4:42 in seiner Klasse
  2. Platz: Alexander Geelhaar über 80 km in einer Zeit von 5:26 in seiner Klasse

In der Gesamtwertung belegte Alexander Geelhaar den hervorragenden 28. Platz und Ferdl Thiel Platz 38.

12h Rennen Külsheim

Unser Damen-Team bestehend aus Martina, Anschi und Mia starte beim 8. Külsheimer
12 Stundenrennen nur zu dritt, da Luise verletzungsbeding kurzfristig ausgefallen war.

Durch konstant gute Rundenzeiten war das Rennen zwischen den führenden 3 Damen-Teams lange Zeit offen.

Am Ende wurde es der 2. Platz – eine starke Leistung von den Dreien – Glückwunsch!

[MTB] Alpenüberquerung #3 2011- Auf den Spuren der Transalp Challenge

[Touren] Familientour 2011 – gemütliche Radltour nach Ittling

Am Sonntag, den 04.September 2011 trafen sich 24 Radler zu einem schönen gemütlichen Tag auf dem Tourenrad oder Mountainbike zur diesjährigen Familientour nach Ittling. Bei strahlendem Sonnenschein ging’s pünktlich um 10:00 Uhr unter Leitung von Tourenwart Erich Schmidt in Schnaittach los.

Der Weg führte  überwiegend auf Nebenwegen erst mal nach Diepoltsdorf, wo die erste Rast stattfand. Danach gin’s weiter zu einem gemütlichen Einkehrschwung ins Gasthaus „Fränkische Schweiz“ . Nach dem Mittagessen machten sich die Radler auf den Heimweg zurück nach Schnaittach, wo sie sich zum Abschluss des Familienausfluges noch ein leckeres Eis gönnten.

[DH] Megavalanche

In Südfrankreich, genauer gesagt in Alpe d’Huez findet jedes Jahr das absolute Highlight eines jeden Downhillers statt: Megavalanche Alpe d’Huez.
Das Event „Megavalanche“ ist nicht mehr nur ein Rennen, es ist ein großer Event, das mehrere Tage andauert und bei dem die Fahrer immer wieder an ihre Grenzen kommen. Beim längsten Downhill-Marathon der Welt werden über 2.500 Höhenmeter
auf einer vier Kilometer langen Strecke überwunden. Mehr als 1.400 Fahrer aus zwanzig Nationen nehmen Teil und trainieren hart, um am Start topfit zu sein. Gestartet wird auf 3.300 Metern im Schnee und dann geht es durch eine atemberaubende Kulisse bergab bis ins Ziel.

 

Megavalanche Alexander Geelhaar, Andreas Zeug und Philipp Klement vom Radclub Schnaittachtal haben an diesem Event teilgenommen. Sie sind zwar mit einigen blauen Flecken heim gekommen, hatten aber verdammt viel Spaß in Frankreich.

[Jugend] MTB Alpen X (Oberstorf > Gardasee) – Alpen X unseres jungen MTB-Bikers Philipp Gradl

Dieser Alpen X ließ keine Wünsche für sportliche junge Mountain Biker offen. Knackige Uphills, wahnsinns Landschaften, flowige und technische Downhills sowie jede Menge Spaß und Action mit Gleichaltrigen.

Am 12. August ging´s los! In Oberstdorf starteten wir und machten uns auf einen 8 Tagestrip zum Gardasee.

Zuerst ging es über den Schrofenpass zur Freiburgerhüte. Am nächsten Tag waren 2000 hm quer durchs Silbertal zum Zeinissee angesagt. An diesen Tag haben wir unser Bike fast zwei Stunden. getragen.

Dafür ging es am nächsten Tag in Ischgl mit der Bahn rauf. Von der Bergstation radelten wir bis zum Fimberpass. Dort wartete eine berauschende Abfahrt über 1500 hm Singeltrail bis nach Sur En (Schweiz).

Auf der gesamten Tour war nur das Wetter in der Schweiz sehr schlecht, deshalb mussten wir am folgenden Tag mit 3 Std. Verspätung über die Uina Schlucht nach Sulden starten.

Den höchsten Punkt der Tour, das Madritschjoch (3.123 m), erreichten wir am nächsten Tag. Von dort aus ging es über Singeltrails und Forstwege nach Latsch.

In Latsch starteten wir am nächsten Morgen schon um 7 Uhr, da wir bis nach Dimaro 2.800 hm zu bezwingen hatten. Gleichzeitig mit uns startete das Worldcup Race Team von Kanada. Diese fuhren aber nur eine Trainigsrunde und wir aber weiter über Madonna di Campiglio nach Ragoli. Von dort aus ging es die letzten 800 hm bis zum Gardasee.

Am Lago die Garda hatten wir zum Glück zwei Tage zum entspannen, bevor wir am Montag die Heimreise antraten.

[Kinder] „Radeln was das Zeug hält“ – Kinderferienprogramm 2011

[RR] Alpenbrevet – Das Zweirad-Abenteuer über die Schweizer Alpenpässe

Herausforderung für Volkert Ebersbach mit hervoragendem Ergebnis

Das Alpenbrevent ist kein herkömmliches Radrennen auf Zeit, sonder eine „Jedermanntour“. Der Radsportler oder die Radsportlerin können unterwegs entscheiden, welche Strecke ihrer Tagesform entspricht. Einzige Bedingung für die Auszeichnung ist, vor Zielschluss um 21.15 Uhr, also spätestens nach 15 Stunden wieder im in Meiringen über die elektronische Messlinie zu fahren.

Der Alpenbrevet ist zweifellos einer der schwersten Rennradmarathons überhaupt. Von Meiringen aus geht es über die bekannten Schweizer Pässe: Grimsel – Nufenen – Lukmanier – Oberalp – Susten. Drei Touren stehen zur Auswahl:

Silber-Tour:   131 km / 3975 Höhenmeter
Gold-Tour:     172 km / 5294 Höhenmeter
Platin-Tour:    276 km / 7031 Höhenmeter

5 Pässe – 276 km – 7031 Höhenmeter, die Platin-Tour des diesjährigen Alpenbrevet – dieser Herausforderung stellte sich Volkert Ebersbach und er überquerte in sensationellen 11:55 std. als 49. von 319 Finishern die Ziellinie.

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[RR] Von Freiburg nach Schnaittach – 3-tägige Vatertagstour der Rennradler

Start war am Mittwochabend um 17:00 Uhr mit dem Bus von Armins Vater, der sich netterweise bereiterklärt hat uns nach Freiburg zu fahren. Die Fahrt verlief ohne Probleme, so dass wir ca. um 23:00 Uhr im reservierten Hotel ankamen.

1. Tag: Freiburg – Zürich/Baltenwill  (160 km/1700 hm)

Im Gegensatz zur letzten Hamburg-Tour, bei der wir uns mit einer Flachetappe warmfahren konnten, ging es diesmal sofort voll zur Sache. Dafür war das Wetter von Anfang an sehr schön. Unmittelbar nach Freiburg bei km 10 musste der Schauinsland mit fast 1000 hm bewältigt werden. Weitere 700 hm folgten, bevor es etwas flacher Richtung Zürich ging. Nach einer Pause am späten Nachmittag am Züricher See haben wir in einem Vorort von Zürich in Baltenwill übernachtet. Die Preise in der Schweiz waren ganz schön heftig.

2. Tag: Zürich – Konstanz – Fähre nach Meersburg – Bad Wurach (165 km/1200hm)

Auch am 2. Tag hatten wir wieder sehr schönes Wetter. Von der Schweizer Seite aus erreichten wir Konstanz.  Hier machten wir Rast in einem Biergarten direkt am Bodensee. Mit der Fähre gings weiter nach Meersburg. Nachdem die erste Steigung direkt vom Seeufer weg überwunden war, folgte eine wellige Strecke bis kurz vor Memmingen in Bad Wurzach.

3. Tag: Bad Wurzach – Neuburg a.d. Donau (150 km/600hm)

Das Wetter blieb weiter sehr schön. Die Fahrt ging weiter über Memmingen, Mindelheim, Türkheim, Bobingen nach Augsburg. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt, setzten wir die Fahrt Richtung Neuburg an der Donau fort. Dort angekommen, teilte man uns mit, dass wir „ganz schön mutig sind“ mit 7 Mann keine Zimmer reserviert zu haben. Der Hotelier telefonierte seine ganzen Kollegen ab und fand tatsächlich noch ein schönes Sporthotel nur 5 km entfernt in Rödenhof. Abendessen gab es in einem wunderschönen Biergarten mit alter Scheune.

4. Tag: Neuburg a.d. Donau – Schnaittach (130 km/700 hm)

Wieder herrliches Wetter. Die letzte Route führte uns über Eichstätt, Kinding, Beilngries nach Neumarkt/Oberpfalz. Dort haben wir auf dem Marktplatz Mittag gegessen. Jetzt kündigte sich zum ersten Mal schlechtes Wetter in Form einer Gewitterfront an.  Deshalb sind wir in „geschlossener Formation“ über Altdorf nach Schnaittach. 5 Minuten nach unserer Ankunft hat dann auch der Regen Schnaittach erreicht.

Alles in allem wieder eine Toptour bei der alle Teilnehmer immer bestens harmoniert haben. Dies macht eine Tolle Tour aus und ist noch wichtiger als das schöne Wetter.

[MTB] Der Klassiker – Die „Große Karwendelrund“

 Ein MTB-Erlebnis der Extraklasse!