Alle Beiträge von Tommy Umbreit

[Jugend] Rennen 2012 – Top-Platzierungen für unsere Nachwuchsbiker

19. Rygol-Cup in Painten

Am Donnerstag hatten 8 Nachwuchs-Biker/Innen aus unserer Jugendgruppe ihren großen Tag. Beim 19. Rygol-Cup in Painten fuhren sie ihr erstes Mountainbikerennen. Konzentriert, aufgeregt und hochmotiviert standen sie am Start des Rundstreckenrennes, wobei auf einer Runde knapp 6 km und 100 hm zu bewältigen waren.

Als erste waren die jüngeren Fahrer dran, die eine bzw. zwei Runden zu fahren hatten. In der Klasse U13 starteten Yannic Luy und Jakob Leng. In der Klasse U15 Vanessa Summerer und Michael Braunschläger. Nachdem alle zwar ausgepowert, aber glücklich und zufrieden im Ziel angekommen waren, starten die älteren Jahrgänge, die drei Runden zu absolvieren hatten. In der Klasse U17 Celina Porstner, Michael Preisner und Paul Hollerbach. Thomas Preisner in der U19 musste gar 4 Runden fahren. Auch hier kamen alle gut durch und durften sich nach der Zieleinfahrt ebenso wie ihre jüngeren Vereinsfreunde über ihre tollen Platzierungen freuen.

Yannic und Thomas standen mit ihren 3. Plätzen ebenso auf dem Podium wie Celina, die ihre Klassenwertung gewann.

Ergebnisse:

3. Platz Yannic Luy U13 m / eine Runde 20:01 min
4. Platz Jakob Leng U13 m / eine Runde 20:06 min
5. Platz Michael Braunschläger U15 m / zwei Runden 37:38 min
4. Platz Vanessa Summerer U15 w / zwei Runden 48:00 min
8. Platz Paul Hollerbach U17 m / drei Runden 49:41 min
10. Platz Michael Preisner U17 m / drei Runden 1:04:36 Std.
1. Platz Celina Porstner U17 w / drei Runden 1:06:35 Std.
3. Platz Thomas Preisner U19 m / vier Runden 1:30:00 Std.
2. Platz Martina Geelhaar
(Redheads Team)
W20 / vier Runden 1:04:58 Std.

 

4. Lauf der OTV-Cup-Serie 2012 in Neukirchen

Vergangenen Sonntag war der Radclub Schnaittachtal wieder mit einigen Bikerinnen und Bikern erfolgreich beim OTV-Cup in Neukirchen vertreten. Sowohl Celina Porstner (Klasse U17/w) als auch Vanessa Summerer (Klasse U15/w) siegten in ihren Altersklasse und führen nun nach dem vorletzten Rennen der Serie auch die Cup-Gesamtwertung in den jeweiligen Klassenwertungen an. Paul Hollerbach fuhr in der U17/m auf den 3. Platz und machte dadurch in der Gesamtwertung ebenfalls einige Plätze gut.

Ergebnisse:

6. Platz Jakob Leng U13 m / 5,7 km 27:25 min
1. Platz Vanessa Summerer U15 w / 3,8 km 28:30 min
3. Platz Paul Hollerbach U17 m / 11,7 km 38:40 min
1. Platz Celina Porstner U17 w /11,7 km 56:24 min
5. Platz Thomas Preisner U19 m / 15,6 km 1:16:30 Std.
9.Platz Benjamin Schadde M20 / 23,4 km 1:11:00 Std
2. Platz Martina Geelhaar-Erler
(Redheads Team)
W20 / 15,6 km 52:20 min

Michael Preisner und Sven Pförtsch waren ebenfalls am Start, mussten das Rennen allerdings wegen Defekt leider vorzeitig beenden.

OTV-Cup-Gesamtwertung 2012

Der OTV-Cup ist eine bekannte und beliebte Serie von Moutainbike-Rennen aller Altersklassen im oberbayrischen Raum. In diesem Jahr bestand der Cup aus 5 Einzelwertungen in Obernsees, Painten, Wüstenselbitz, Neukirchen und Pegnitz.

Nach 2 souveränen Siegen in Painten und Neukirchen war Celina Porstner der Sieg in der Gesamtwertung der Klasse U17w kaum mehr zu nehmen. Daher entschloss sie sich auch, das Finale in Pegnitz auszulassen und als Zuschauerin an der Strecke zu stehen. Bei der Siegerehrung war sie dann natürlich wieder mit dabei und freute sich riesig über ihren 1. Platz.

Auch Vanessa Summerer hatte aufgrund der bisherigen Leistungen in Painten und Neukirchen noch gute Chancen auf einen Podestplatz in ihrer Altersklasse. Nach dem Finallauf in Pegnitz, an dem auch sie nicht aktiv teilnahm, dürfte auch Vanessa rauf auf’s Stockerl – Platz 3 in der Klasse U15w.

Martina Geelhaar-Erler (Redheads Team) konnte zwar bei Finallauf in Pegnitz nicht an den Start gehen, jeweils ein 2. Platz bei den Rennen in Painten und Neukirchen sicherte ihr aber trotzdem am Schluss den 4. Platz in der Top5-Elite-Wertung.

 

[MTB] MTB-Rennen 2012

City Bike Marathon München

Der City-Bike-Marathon in München wurd von uns auch in diesem Jahr wieder als erstes Testrennen der Saison gefahren. Hierbei ist Ferdl Thiel ist mit einem Sieg in die neue Rennsaison gestartet.

 

Bikefestival in Riva del Garda

Das Bikefestival in Riva am Gardasee gilt in der europäischen Mountainbikeszene traditionell als Saisonopening. Vier Tage lang kann man an verschiedenen Ständen das neueste Material anschauen, fachsimpeln und trifft immer jede Menge bekannte Gesichter. Der Höhepunkt ist der Bikemarathon, der auch in diesem Jahr wieder international erstklassig besetzt war. Natürlich war bei diesem super Event auch der Radclub Schnaittachtal mit einigen Rennfahrern vertreten. Martina, Alexander und Michael starteten mit tollen Ergebnissen in die Rennsaison 2012:

Ronda Piccola; 53 km; 1650 hm:           22. Platz Martina Geelhaar (Redheads Team) 3:02 h
Ronda Grande; 87 km; 2705 hm:          46. Platz Michael Goffin (Redheads Team) 4:39 h
Ronda Extrema; 105 km; 3561 hm:       38. Platz Alexander Geelhaar (Redheads Team) 5:13 h

 

Franken-Bike-Marathon

Der Franken-Bike-Marathon in Lichtenfels/Trieb gehört zu den schönsten Bike-Marathons Frankens und ist deshalb bei den Rennfahrern des Radclub Schnaittachtal auch sehr beliebt. Besonders viele Trailpassagen und giftige Anstiege sorgen für einen anspruchsvollen Streckenverlauf.

Am vergangenen Sonntag kam da auch noch das Wetter dazu. Ungemütliche Temperaturen und Regen machten das Rennen noch schwerer. Trotzdem waren drei Radclub-Biker am Start:

Volkert Ebersbach (Team Sherpa) beendete das Langdistanz-Rennen über 90 km mit einen hervorragenden 2. Platz nach 4:35 Stunden. Michael Hendl belegte auf der Mitteldistanz über 45 km Platz 12 in 2:25 Stunden und Peter Hendl wurde im Kurzdistanz-Rennen über 25 km 70ster (2:09 Stunden).

 

Dolomiti Superbike

Der Dolimiti Superbike ist das härteste Mountainbikerennen der Dolomiten und darüber hinaus einer der berühmtesten Bile-Marathons überhaupt. Hier trifft sich die Creme de la Creme der Mountainbikeszene mit Hobbybikern aus aller Welt. Zur Auswahl stehen zwei Strecken: die Kurzdistanz über 60 km und 1688 hm und die Langdistanz über 120 km und 3822 hm.

Ferdl Thiel (Redheads Team)beendete das 60km-Rennen mit einem hervorragenden Platz auf dem Podium – Platz 3 in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 3:09 Std. Ebenfalls am Start des Kurzdistanz-Rennens war Armin Güntner. Er überquerte die Ziellinie nach 4:43 Std auf Platz 424. Andreas Hanke (Redheads Team) wurde auf der Langdistanz über 120 km in seiner Altersklasse 151ster nach 8:13 Std.

 

15. Craft Bike Transalp 2012

Die 15. CRAFT BIKE TRANSALP führt in diesem Jahr von Oberammergau bis nach Riva del Garda und gilt als härtestes Mountainbike-Rennen der Welt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte startet der Mountainbike-Klassiker in Oberammergau. Mit am Start für das Redheads Team ist Alexander Geelhaar (Radclub Schnaittachtal) und sein Partner Robert Gorgos.

14.07. – 1. Etappe (Oberammergau – Imst )

Wie es sich für eine Auftaktetappe gehört, ist der erste Akt trotz 97,80 km und 2.215 Höhenmetern ein lockeres Einrollen. Alexander Geelhaar und sein Teampartner Robert Gorgos vom Redheads Team I erreichten Platz 50 in der Kategorie „Men“ und Platz 73 in der Gesamtwertung. Christian Beck und Andreas Hanke, ebenfalls Team Redheads erreichten Platz 97 in der Kategorie „Master“ und Platz 301 in der Gesamtwertung.

15.07. – 2. Etappe: Imst – Ischgl

Die erste Bewährungsprobe steht am zweiten Tag auf dem Programm, denn mit dem elf Kilometer langen 1.300 Höhenmeter-Anstieg zur Venetalm müssen gleich kurz nach Start der Etappe fast die Hälfte der Tages-Höhenmeter bewältigt werden. Zum Glück sind die beiden anderen Berge, die Pillerhöhe und der Aufstieg zum Almstüberl, relativ leicht. Im Kampf um Top-Platzierungen wird es auf den finalen 15 Kilometern mit 650 Höhenmetern noch einmal richtig schmerzhaft.

Insgesamt sind es am zweiten Tag 3.274 Höhenmeter auf einer Gesamtlänge von 77,90 km. Alexander Geelhaar und Robert Gorgos verbesserten sich in der zweiten Etappe und erreichten den 19. Platz in der Kategorie „Men“ und Platz 33 in der Gesamtwertung. Ebenso verbesseren sich Christian Beck und Andreas Hanke, sie erreichten Platz 93 in ihrer Kategorie und Platz 91 in der Gesamtwertung. Michael Goffin und Peter Zauner erreichten Platz 52 in ihrer Kategorie und Platz 62 in der Gesamtwertung.

Für das Redheads Team I mit Alexander und Robert lief es von Tag zu Tag besser. Mit jeder Etappe kämpften sie sich in der Gesamtwertung ein Stück weiter nach vorne:

16.07. – 3. Etappe: Ischgl – Nauders

2691 Höhenmeter auf eine Gesamtlänge von 68,22 km.

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos – Platz 22 in der Tageswertung, Platz 30 in der Gesamtwertung der Kategorie MEN

Christian Beck und Andreas Hanke – Platz 115 in der Tageswertung, Platz 100 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 62 in der Tageswertung, Platz 60 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

17.07. – 4. Etappe: Nauders – Scuol

1800 Höhenmeter auf eine Gesamtlänge von 49,94 km.

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos – Platz 24 in der Tageswertung, Platz 27 in der Gesamtwertung der Kategorie MEN

Christian Beck musste das Rennen nach der 3. Etappe schweren Herzens gesundheitsbedingt aufgeben. Andreas Hanke fuhr ab nun ausserhalb der Wertung als Einzelfahrer weiter.

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 55 in der Tageswertung, Platz 56 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

18.07. – 5. Etappe: Scuol – Livigno

2323 Höhenmeter auf eine Gesamtlänge von 66,32 km

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos – Platz 23 in der Tageswertung, Platz 27 in der Gesamtwertung der Kategorie MEN

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 51 in der Tageswertung, Platz 55 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

19.07. – 6. Etappe: Livigno – Ponte di Legno

Königsetappe mit 3451 Höhenmetern und 106,29 km

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos – Platz 22 in der Tageswertung, Platz 24 in der Gesamtwertung der Kategorie MEN

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 57 in der Tageswertung, Platz 51 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

20.07. – 7. Etappe: Ponte di Legno – Madonna di Campiglio

3248 Höhenmeter auf eine Gesamtlänge von 73,16 km

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos – Platz 32 in der Tageswertung, Platz 27 in der Gesamtwertung der Kategorie MEN

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 49 in der Tageswertung, Platz 50 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

21.07. – 8. Etappe: Madonna di Campiglio – Riva del Garda

Schlussetappe mit 1778 Höhenmetern und 75,10 km hinunter zum Gardasee.

Alexander Geelhaar und Robert Gorgos fuhren am letzten Tag nochmal ein Hammerrennen und kamen auf Platz 17 ins Ziel. Somit sicherten sie sich in der Gesamtwertung den 25. Platz in der Kategorie MEN.

Michael Goffin und Peter Zauner – Platz 77 in der Tageswertung. Platz 52 in der Gesamtwertung der Kategorie MASTERS

[RR] Auf den Spuren der Tour de France – Rennradtour von Basel nach Nizza – über die legendären Pässe der französischen Alpen

Bericht von Rennrad-Fachwart Thomas…

Freitag: Einladen und Fahrräder montieren. Start gegen 17:30 Uhr ab Schnaittach.
Keine Staus auf der Strecke, wir kommen gut durch, machen nur kurze Rast zum Essenkurz nach Karlsruhe.

Samstag: Wir haben bei der Anreise nicht sofort einen geeigneten Schlafplatz gefunden. In einem gemischten Wohn- und Gewerbegebiet in Solothur haben wir dann übernachtet. Start nach ausgiebigem  Frühstück Richtung Montreux. Mittagessen in Fribourg. Erich  – die treue Seele im Begleitfahrzeug – hat uns leider nicht gefunden. Er hatte vergessen auf dem Navi die Autobahn zu verbieten und so ist er dann natürlich auf der Autobahn an uns vorbeigefahren. Gegen 16:30 Uhr waren wir in Montreux. Herrliche Abfahrt zum Genfer See. Die Stadt ist komplett überfüllt, da z.Z. das Jazz Festival ist. Unseren geplanten Stellplatz haben wir zwar sofort gefunden, aber er ist leider für VIP’s des Festivals gesperrt. Weiter zum Campingplatz 1 – ebenfalls komplett überfüllt. Genau wie Campingplatz 2. Weiter Richtung Martigny. Kurz vor Aigle haben wir dann einen schönen Campingplatz gefunden.

Sonntag: 10:00 Uhr Start Richtung Großer St. Bernhard. Strecke ist stark befahren. Wir kommen gut voran. Nach ein paar km in der Auffahrt zum Pass ruft Erich an, dass das Wohnmobil kaputt ist. Wir entschließen uns trotzdem den Pass hoch zu fahren und dann wieder zurück. Auf halber Strecke hoch zum Pass hat Achim einen Hungerast und wir gehen eine Pizza essen. Thomas „Schlange“ Begert  fährt derweil vor uns schon zum Pass weiter. 2 Stunden später treffen wir uns dann auf der Passhöhe und fahren nach den obligatorischen Fotos gemeinsam ab. Die Rückfahrt zum Campingplatz ist sehr anstrengend, da wir starken Gegenwind haben. Nach 150 km sind wir wieder bei Erich. Wohnmobil  ist immer noch defekt und Abschleppdienst hat ihn nicht mitgenommen, weil Anhänger für Wohnmobil zu klein war. Morgen wollen sie mit größerem Auto wieder kommen.

Montag: Wir haben auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz übernachtet. So weit ist Erich am Vortag gekommen bis der Motor nicht mehr wollte. Als um 10:00 Uhr immer noch kein Abschleppdienst da ist, rufen wir selbst in einer Werkstatt an. Wir haben Glück und ein Mechaniker kommt sofort und kann auch helfen. Die Schläuche der Dieselpumpe sind porös und ziehen Luft. Nach Austausch und Fahrt zur Werkstatt mit endgültiger Reparatur fahren wir um 12:30 Uhr zum Gr. St. Bernhard mit dem Wohnmobil. Oben steigen wir aus und starten um 14:00 Uhr zur unsere heutigen Etappe. Pass runter und kleinen St. Bernhard hoch. Zwischenstopp in Eisdiele und weiter zum Pass. Abfahrt und Abzweig auf halber Höhe Richtung Val d’Isere. Wir schaffen es tatsächlich noch bis Val d’Isere und kommen dort völlig erschöpft um 21:00 Uhr an.

Dienstag: „Schlange“ hat Brechdurchfall und kann nicht fahren. Wahrscheinlich hat er irgendetwas verdorbenes gegessen oder das Bergbachwasser gestern nicht vertragen. Wir warten bis 11:00 Uhr, ob es besser wird. Er will unbedingt auch den Col d’Iseran bezwingen. Auf halber Strecke muss er aber mit Schüttelfrost und Erschöpfung aufgeben. Schade. Achim und ich fahren weiter und den Pass runter ins Tal bis St. Julien Mont Denis. Dabei lassen wir den Telegraph/Galibier links liegen und fahren bis zur Auffahrt des Col de Croix de Fer. Von hier kommt man direkt nach L’Alp de Huez. Heute wollen wir aber nur noch einen Campingplatz finden und schlafen. Erich und Schlange fahren mit dem Wohnmobil vor um einen Campingplatz zu suchen. Der erste Anruf kommt mit der Meldung „6 km gefahren, sind auf 1300m – kein Campinplatz“. Dann der 2. Anruf 10 km gefahren, sind auf 1500m – Campingplatz im Ort – finden ihn aber nicht“. 3. Anrtuf „Campingplatz am Ende des Ortes Saint Sorllin d‘ Arves -fast auf der Passhöhe auf 1700m nach fast 12 km  Anstieg“.  Auch heute sind wir wieder völlig fertig und kommen erst um 20:00 Uhr an.

Mittwoch: Heute ist Achim völlig fertig und fühlt sich nicht wohl. Wahrscheinlich hat er durch die Höhenluft schlecht geschlafen. Auf den paar Metern bis zum Croix de Fer braucht er 30 min länger als wir. Danach steigt er zu Erich ins Wohnmobil und nimmt eine Auszeit. Ich fahre mit Schlange die Abfahrt bis nach Le Bourg d’Oisans an der Auffahrt nach L’Alp d’Huez. Dort finden wir diesmal schon um 13:00 Uhr einen tollen Campingplatz. Die Atmosphäre hier ist ganz besonders. So ähnlich wir auf den Campingplätzen oben am Gardasee. Nur nicht mit lauter Surfern, sondern überall Rennradler. Man kann von hier aus 6 Täler befahren.  Ruhen uns aus und entschließen uns um 17:00 Uhr noch nach L’Alp d’Huez hochzufahren. Die Auffahrt ist ein Erlebnis der besonderen Art. Selbst um 17:00 Uhr fahren hier Rennradler wie auf der Perlenkette aufgereiht nach oben. Nach 1 h 20 min bin ich endlich oben. Mal schnell noch 1200 hm an diesem Abend.

Donnerstag: Heute wollen wir den Col de Lautaret und den Galibier hochfahren. Der Col de Laudaret ist ein echter Transitpass mit viel Verkehr. Aber er ist Landschaftlich schöner als wir erwartet hätten. Am Laudaretpass machen wir erst mal Pause und essen im Wohnmobil bevor wir weiterfahren zum Col de Galibier. Schlange ist direkt durchgefahren und kommt uns schon wieder entgegen.. Danach gemeinsame Abfahrt des Lautaret nach Briancon. Dort haben wir wieder einen schönen Campingplatz gefunden – allerdings mit 3 km Auffahrt – dafür aber schöner Aussicht.

Freitag: Heute stehen 2 Pässe auf dem Programm. 1. Col de Izoard und danach Col de Vars. Auf der Passhöhe des Col de Izoards haben wir Mittagspause gemacht. Die Abfahrt des Izoards geht erst durch die Bergswüste „Casse Déserte“ und danach durch ein wunderschön zerklüftetes, Wildes, enges Flusstal mit zum Teil 200m tiefen Schluchten „Combe du Queyras“.

Samstag: Letzter Tag: Wir fahren heute noch den höchsten Pass. Den Col de la Bonette – 2802m. Von dort geht  es direkt bis ans Meer nach Nizza. Hoffentlich finden wir diesmal den Fahrradweg nach Nizza und müssen nicht wieder die Autobahn fahren. Achim hatte wieder schlecht geschlafen und fährt mit Erich auf den Pass. Schlange und ich kommen sehr schnell voran und müssen deshalb oben fast eine halbe Stunde auf Erich und Achim warten. Es istr sehr kalt – nur ca. 7-8 Grad. Achim fährt dann mit uns zusammen ab. Die ersten 1000 hm sind noch sehr kalt. Danach können wir endlich die Wärme des Mittelmeeres spüren. Mittagspause  in Saint-Etienne-de-Tinee auf 1200hm. Auf der weiteren Abfahrt überholten uns 2 einheimische Radler, die uns den Radweg nach Nizza zeigen. So können wir unsere Fahrt bis an die Promenade des Anglais fortsetzen.  Dort treffen wir dann Erich und starten die Heimreise über Monte Carlo (Monaco) .

Sonntag:  Abfahrt am Campingplatz in Italien um 10:00 Uhr. Heimfahrt über San Remo, Genua, St. Bernadino, Thurn, Bregenz-Bodensee, A7, Schnaittach. Problemlose Heimfahrt. Ankunft um 21:00 Uhr.

[Jugend] Jugend-Wochenende in Hetzendorf – Jugend-Bike-Tour über Teile des Paul-Pfinzing-Wegs und Main-Donau-Wegs zur Hersbrucker Hütte

[RR] Tour de Hesselberg und Weißenburger Kirchweihkriterium

Am 14.08.2012 fand in Gerolfingen das Jedermann-Straßenrennen „Tour de Hesselberg“  statt.

Achim Reitlinger beendete das 82km-Rennen mit Bergankunft auf dem Hesselberg nach 2:07:52 Std auf dem 14. Platz.

Eine Woche später, am 19.08.2012, war Achim wieder im Renneinsatz … diesmal beim Kirchweihkriterium in Weißenburg.
Ein Kriterium spielt sich üblicherweise auf einem relativ kurzen und für die vielen Zuschauer spannenden Rundkurs ab. So auch in Weißenburg. Der winkelige 1,34 km lange Kurs durch die Altstadt musste insgesamt 15 mal bezwungen werden. Achim belegte hier den 10. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

[MTB] Fahrtechniktraining 2012

Der Spaß am Mountainbiken wächst mit guter Technik. Haltung und Balance auf dem „Bike“ kommt aber leider nicht von selbst. Nur Übung macht den Meister. Auch in diesem Jahr wollen wir mit einem Fahrtechniktraining unsere MTB-Technik spielerisch weiterverbessern.

Am 21. April 2012 war es endlich soweit. Unter Leitung unseres Mountainbike Senioren-Weltmeisters Ferdl Thiel und mit Unterstützung von MTB-Trailscout Martina Geelhaar wurde unser Fahrtechniktraining durchgeführt.

 

Fahrtechniktraining 2012Bei durchwachsenem Wetter ging es nach einem kurzen Regenschauer auf die anspruchsvolle Technik-Strecke in der BMX-Bahn im Hailoh.  Bevor die hochmotivierte Biker-Gruppe losfuhr, wurde jedem zur Lockerheit noch ein Schnäpschen  gereicht.

Danach wurden von den Teilnehmern das Balancieren über eine Wippe, richtiges Überfahren von Hindernissen, An- und Abfahren am steilen Berg und lockeres Fahren über Wurzelstrecken geübt.

Zum Abschluss konnte die ganze Gruppe die gelernten Techniken gleich bei einer gemeinsamen Biketour einsetzen.

 

 

Fahrtechniktraining 2012Das Fahrtechnik-Training war wieder ein voller Erfolg! Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Üben  Spaß macht  und dass  Training und Biketechnik auch optimalen Spaß auf den Trails garantiert.

[RR] Tour Transalp 2012 – Volkert Ebersbach und Sebastian Prechtl waren bei der Tour-Transalp am Start. Nach 7 Etappen belegten sie den 47. Platz in der Herrenwertung

Hier der Bericht von Volkert …

Am 24.06.2012 fiel der Startschuss der diesjährigen Tour Transalp, das hieß 806 km, 17 Pässe, 19000 Höhenmeter, in 7 Etappen.

Am Sonntag ging es von Mittenwald über Leutasch und Kühtai Richtung Sölden.  Gleich auf den ersten Metern wurde voll auf Zug gefahren. Sebastian und ich, schauten uns erst mal die Lage an und das war auch gut so.

Nach einigen Kilometern lagen schon die ersten auf der Nase, bei der ersten Abfahrt ins Inntal, krochen die ersten schon unter der Leitplanke hervor. Also war es besser, erst mal „mit zu bummeln“. Im Kühtai, dem ersten knackige Anstieg, sammelten wir dann wieder die Gruppen ein, die zuvor losgestochen sind.

Bei der Abfahrt eine kleine Schrecksekunde, ein Haflinger machte es sich mitten in der Abfahrt gemütlich. Nur noch das Ötztal hoch und die erste Etappe ist geschafft.

Der zweite Tag begrüßte uns mit Schmuddelwetter und Regen, also optimal für das Timmeljoch und den Jaufenpaß. Wir fuhren im Nebel durch die Schneewände am Timmeljoch,  bei der Abfahrt landeten wieder etliche auf dem Hosenboden. Bei der Auffahrt zum Jaufenpass wurde das Wetter immer besser. Mit einer schnellen Gruppe fuhren wir dann schließlich einen 35. Platz in der Herrenwertung ein.

Der dritte Tag war der kürzeste, aber es mussten die steilsten Höhenmeter überwunden werden. Das Wurzjoch und der Furkelpass warteten mit Rampen mit bis zu 19 %. Der erste Gang hatte an diesen Tag ein schweres Leben. In St. Vigil erwartete uns der erste Eindruck vom Dolomiten Naturschauspiel.

Mit dem Grödner Joch, Sellapass und Fedeiapass ging es am vierten Tag durch das Herz der Dolomiten, eine wahre Freude. Top Wetter und Naturgenuss pur.

Bei der Abfahrt vom Sellapass, musste ich lange auf Sebastian warten. In der Auffahrt zum Fedeia, sah ich ihn dann mit einer  Gruppe fahren. Ein kurzes Gespräch unter weiter ging es Richtung Falcade. Hier wartete noch eine kleine Steigung. Das Feld schenkte sich nichts, es wurde um jede Position gekämpft und geschunden. Erst im Ziel erfuhr ich, warum ich nach dem Sellapaß auf Sebastian warten musste. Bei der Abfahrt hat Ihn ein Motorrad, das die abgesperrte Straße kreuzte, abgeschossen. Dabei stürze er mit ca. 45 km/h in ein Waldstück. Er trug nur kleine, überschaubare Schürfwunden davon und das Rad hat nichts abbekommen. Glück gehabt !!

Schon in Falcade waren es im Ziel fast 30 Grad, aber jetzt wurden die Tage immer heißer. Wir fuhren weiter über den Passo Valles und Passo Rolle und steuerten den Monte Grappa, den Schicksals Berg aus dem ersten Weltkrieg an. Dort angekommen, erwartete uns eine Bastion von einem Berg. Es war für mich der unrhythmischste und unüberschaubarste Anstiege, die ich je gefahren bin. Nach kleinen Abfahrten, kam aus heitern Himmel eine Rampe mit 16 %, danach wieder flach, steil, Abfahrt, steil —- Einfach Ätzende —. Die Sonne gab uns den Rest. Auf dem Gipfel des Monte Grappas ist ein Kriegerdenkmal mit Gebeinen von über 23000 gefallenen Soldaten, so fühlten wir uns auch. Dafür war die Abfahrt wie eine Achterbahn, jedoch mit etlichen Tücken uns sehr engen Kurven.

Der sechste Tag, startete in Grespano del Grappa, es hatte um 09.00 Uhr schon 28 Grad und es wurden 25 Kilometer neutral gefahren, da es durch zahlreiche enge Orte ging. Nach 23 km hatte ich ein schwammiges Gefühl am Hinterrad, ein Platten. Ich musste lange auf das Servicefahrzeug warten, bis ich ein Ersatzlaufrad bekam. Am Ende des 1300 Mann starken Feldes musste ich nun fahren, bis ich nach einigen Metern ein lautes Geräusch am Hinterrad ausmachte. Ich fluchte ( sehr leise und leicht verständlich ) als ich einen Nagel im Hinterreifen sah. Ich musste wieder einige Zeit auf das Servicefahrzeug warten, bis ich das zweite Ersatzrad bekam. Durch die schon leicht gereizte Lage und Hektik, fielen mir dann auch noch die Bremsbeläge aus den Schuhen, besser kann es kaum kommen. Bis ich die Beläge wieder in die Schuhe und das Laufrad in den Rahmen gefummelt hatte, haben mich dann auch die restlichen des Fahrerfeldes überholt. Ich sah schon den Besenwagen heranfahren. Eine tolle Ausgangslage für den ersten Anstieg, der unmittelbar vor mir lag.

Ich entschloss mich für die harte Variante und versuchte so schnell wie möglich zu Sebastian aufzuschließen. Der lag zu diesem Zeitpunkt ca. auf Position 200 und ich auf 1300. Die 1100 Höhenmeter wurden zu einen Husarenritt, ich fuhr sozusagen im dunkelorangen Bereich. Kurz vor Asiago hatte ich den Anschluss zu Sebastian wieder hergestellt. Zum Glück hatte sich eine Gruppe gebildet, in der wir mitrollen konnten.

Über eine kurvenreiche Abfahrt erreichten wir Asiero, wo der Anstieg zum Passo della Fricca wartete. In der Ortmitte stieg ich kurz vom Rad, um mich mit einen Sprung in den Brunnen zu kühlen. Die Sonne zog uns das letzte aus den Knochen. Viele Teams reichten uns Flaschen und Isogetränke, oder übergossen uns mit  Wasser, egal welcher Nation oder Verein wir waren. Das war Radsport pur, jeder Fahrer half dem anderen !!

Endlich der letzte Tag, der Monte Bondone wartete auf uns. Leider sind wir nicht den originalen Anstieg geklettert, sondern mussten über Aldeno anfahren. Es macht nochmals richtig Spaß zu fahren und zu wissen, dass es in ein paar Stunden geschafft ist. Wir lassen die Räder noch mal bergab ins Sarcatal fliegen. Der letzte Anstieg zum Passo Balino zog sich noch mal durch die Hitze hin. Jetzt wurde noch mal mit harten Bandagen gekämpft und die letzte Kraft mobilisiert.

Auf einmal steht das Schild am Straßenrand und die letzten Sprints werden aus dem Gepäck geholt. Wir schießen ins Tal, und haben es geschafft, Arco liegt uns zu Füßen.

Im Ziel, wird gleich der Flüssigkeitshaushalt mit einen kühlen Weizen gefüllt. Die Finisher Party war lang und die leeren Weinflaschen am Tisch waren auch nicht ohne.

Durch gute Einteilung der Kräfte, konnten wir einen 47. Platz in der Herrenwertung einfahren.

Im großen uns ganzen war die Tour-Transalp eine Top Veranstaltung, die man gut und gerne weiter empfehlen kann.

Mit sportlichen Grüßen
Volkert

 

[MTB] MTB-Rennen 2011

City-Bike-Marathon in München

Der City-Bike-Marathon in München wird von uns immer wieder gerne als erstes Testrennen der Saison gefahren… für eingefleischte Mountainbiker aber Geschmackssache, da er eher an ein Straßenrennen erinnert. Tempobolzen und windschattenfahren ist das A und O auf dem flachen 80km-Kurs durch die Münchner City und das nähere Umland. Wer aus einer Gruppe herausfällt, hat es schwer, sich allein im Wind zu behaupten.

Nach ca. 1,5 Stunden ist Martina Geelhaar leider genau das passiert. Nach der sehr schnelle Anfangsphase war die Kraft verbraucht und sie musste ihre Konkurentinnen ziehen lassen. Trotzdem war sie mit dem Einstieg in die Rennsaison zufrieden. Sie erreichte das Ziel nach 2:39 Stunden als 5. in der Damen-Lizenz-Klasse.

Weniger zufrieden war Alexander Geelhaar mit seinem Ergebnis – es gab nämlich offiziel keines. Aus irgend einem Grund hatte sein Transponder nicht ausgelöst und somit taucht er auch in der Ergebnisliste nicht auf. Rein von der Zeit her fuhr er aber ein recht gutes und schnelles Rennen. Nach eigenen Angaben überquerte er den Zielstrich im Olympiastadion nach 2:13 Stunden im Bereich von Platz 10 in der Lizenzklasse.

Saisonopening beim Bikefestival am Gardasee

Das Bikefestival in Riva am Gardasee gilt unter Mountainbikern traditionell als Saisonopening. Vier Tage lang kann man an verschiedenen Ständen das neueste Material anschauen, fachsimpeln und trifft immer jede Menge bekannte Gesichter. Der Höhepunkt ist dann am Samstag der Bikemarathon. Auch für Martina und Alexander Geelhaar.

Aus Block B startend, gingen beide das Rennen unterschiedlich an. Alexander versuchte gleich nach dem Start den Abstand zu seinen Konkurrenten aus dem vorher schon gestarteten Block A gut zu machen. So entging er dem gefürchteten Stau in den engen und steilen Passagen hinter Arco, bevor es dann auf die breite Teerstraße hinauf nach San Giovanni ging.

Martina ging es etwas ruhiger an, bevor sie dann im Anstieg erst richtig aufdrehte, wo sie auch den ein oder anderen männlichen Mitstreiter stehen ließ. Nur mit den nassen und rutschigen Abfahrten hatte sie so ihre Probleme. Trotzdem war sie sehr zufrieden mit dem Ausgang des Rennen uns beendete die Ronda Piccola (52 km; 1660 hm) auf Platz 26 in 2:58 Stunden.

Alexander fuhr die Ronda Grande mit insgesamt 86,6 km und 2705 hm bergauf. Das Ziel erreichte er ebenfalls zufrieden nach 3:40 Stunden auf Platz 24.

Fränkische-Schweiz-Mountainbikemarathon in Litzendorf

Die Strecke in Litzendorf bestand größtenteils aus Schotterwegen. Im Großen und Ganzen ein relativ flacher Kurs mit nur einigen wenigen Anstiegen. Die hatten es allerdings in sich – giftige Rampen, die nur sehr schwer zu fahren bzw. zu laufen waren. Für einige wurde das Rennen auch eher zu einem Orientierungswettkampf, da sich nach ca. 20 km ein großteil des Fahrerfeldes verfahren hat. Nun war Streckenkenntnis gefragt, wer die nicht hatte, musste sich seinen Weg quer durch den Wald zurück auf den richtigen Kurs suchen.

Ansonsten aber trotzdem eine gelungene und schöne Veranstaltung. Wir Schnaittacher waren auch richtig gut vertreten, nämlich durch Martina Geelhaar, Philipp Klement und Alexander Geelhaar auf der Kurzdistanz und Michael Lang und Andy Zeug auf der Langdistanz.

Hier unsre Ergebnisse:

  1. Platz Martina Geelhaar 1:57 Std / 43 km
    15. Platz Alexander Geelhaar 1:36 Std / 43 km
    102. Platz Philipp Klement 2:01 Std / 43 km
    81. Platz Michael Lang 4:15 Std / 84 km und ebenfalls
    81. Platz Andy Zeug 4:15 Std / 84 km

 

Spessart-Challenge Bad Orb

Das Wetter hätte besser sein können für die Teilnehmer der Spessart Challange, trotzdem standen über 100 Mountainbiker am Start des Bike-Marathons – bei 15 Grad, geschlossener Wolkendecke und Regen. Unter ihnen auch Alexander Geelhaar.

 

Nach dem eher lockeren und neutralen Start durch Bad Orb ging es in den ersten Anstieg, wo sich Alexander Geelhaar mit zwei Mitstreitern gleich vom großen Hauptfeld absetzen konnte. Zu Dritt nahmen sie die Abfahrt in Angriff, wobei es Geelhaar gelang einen Vorsprung von 150 Metern zu den beiden anderen herauszufahren. Die entstandene Lücke nutzend, startete er nun solo durch. Immer am Hinterrad des Führungsmotorads, baute er auf der technisch schwierigen Strecke seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Schon nach 15 km waren es 1:20 Minuten auf die erste Verfolgergruppe, die mittlerweile zu viert unterwegs war.

 

Im weiteren Verlauf konnte er seine Leistung noch steigern. So betrug der Abstand nach gut 2/3 des Rennes bereits komfortable 5 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt konnte er es sich erlauben, etwas raus zu nehmen und das Rennen lockerer zu gestalten. Am Ende siegte er nach einem grandiosen Soloritt durch Regen und Schlamm über 60 km/1400 hm mit einem Vorsprung von über 7 Minuten.

 

Bikefestival Tegernseer Tal

Der Bikemarathon am Tegernsee hat’s echt in sich: auf den Langdistanzen der Strecke C und D wird mit steilen langen Anstiegen und knochenharten Abfahrten nicht gegeizt…

Michael Lang ging über die zweitlängste Distanz (Strecke C mit 68 km/ 2600 hm) an den Start und holte sich Platz 12 in der U23-Klasse.

Franken-Bike-Marathon in Trieb/Lichtenfels

Der Franken-Bike-Marathon in Trieb zählt zu den schönsten Mountainbike-Marathons der Gegend. Er ist bekannt für seinen hohen Anteil an Singletrails und seine interessante und abwechslungsreiche Streckenführung. Aus diesem Grunde nahmen auch in diesem Jahr wieder einige Mountainbiker des RC Schnaittachtal daran teil.

Den größten Erfolg erzielte Alexander Geelhaar und holte sich den ersten Sieg dieser Saison. Über die Langdistanz von 80 km gewann er die Altersklassenwertung souverän mit 7 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und sogar 24 Minuten vor dem Dritten. Und das, obwohl er während des Rennens noch einen Platten hatte.

Michael Hendl erreichte auf der Mitteldistanz über 40 km Platz 7. Reinhard Wieland überquerte den Zielstrich ebenfalls nach 40 km als 32ster. Peter Hendl ging im 20km-Rennen an den Start und wurde dort 45ster.

Sella Ronda Hero

Bei der zweiten Ausgabe des Südtirol Sellaronda HERO gingen 1500 Biker aus 27 Ländern, von Australien über die USA bis nach Argentinien, an den Start. Zu den Cracks der Disziplin zählte neben Mirko Celestino, Massimo De Bertolis, Mike Felderer, Alexey Medvedev, Johann Pallhuber und Klaus Fontana auch Christof Innerhofer, der radelnde Alpinskiläufer, der den HERO als Heimspiel betrachtet. Angesichts der anspruchsvollen Strecken war das Rennen für die Teilnehmer nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern zunächst einmal ein Kampf gegen sich selbst sein. Mehr als 70 der 1.500 angemeldeten Athleten gehörten zur Elite-Kategorie; zehn von diesen haben wiederum gerade an der Marathon-Weltmeisterschaft 2011 von Montello teilgenommen.

Dieser Herausforderung – dem härtesten MTB Rennen Europas – haben sich Alexander Geelhaar und Ferdl Thiel gestellt, bewältigt und gleichzeitig Top-Platzierungen eingefahren:

  1. Platz: Ferdl Thiel über 50 km in einer Zeit von 4:42 in seiner Klasse
  2. Platz: Alexander Geelhaar über 80 km in einer Zeit von 5:26 in seiner Klasse

In der Gesamtwertung belegte Alexander Geelhaar den hervorragenden 28. Platz und Ferdl Thiel Platz 38.

12h Rennen Külsheim

Unser Damen-Team bestehend aus Martina, Anschi und Mia starte beim 8. Külsheimer
12 Stundenrennen nur zu dritt, da Luise verletzungsbeding kurzfristig ausgefallen war.

Durch konstant gute Rundenzeiten war das Rennen zwischen den führenden 3 Damen-Teams lange Zeit offen.

Am Ende wurde es der 2. Platz – eine starke Leistung von den Dreien – Glückwunsch!

[MTB] Alpenüberquerung #3 2011- Auf den Spuren der Transalp Challenge